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M³ - MONTAFONER MOUNTAINBIKE MARATHON

Wie auch in den vergangenen 2 Jahren bin ich auch dieses Jahr wieder beim M³ am Start gestanden. Auf der Langdistanz mit 132 km und dieses Jahr 4100 hm. Im letzten Jahr habe ich bei diesem Rennen mitten in den Profis gefinisht. Dieses Jahr habe ich mir durch gutes und strukturiertes Training noch ein wenig mehr erhofft!!

Die Vorbereitung war optimal, mittlerweile wusste ich auch von der Verpflegung her, was ich benötigen würde oder könnte. Bei einer solchen Renndistanz können so viele Sachen passieren, dort muss man einfach auf alles vorbereitet sein!

Um 07:30 Uhr fiel der Startschuss. Leider durfte ich wieder nur im 3. Startblock starten, da ich ja nur ein Hobbyfahrer ohne Lizenz und ohne jegliche UCI Punkte bin. Doch bei diesem Rennen stört mich das nicht so brutal, wie bei anderen kürzeren Rennen. Bis zu den ersten Anstiegen hat sich meist alles ein wenig verteilt und eingependelt.


Im Vorjahr habe ich fast ein wenig zu langsam begonnen. Dieses Jahr wollte ich diesen Fehler nicht mehr machen. Gesagt, getan. Bei der ersten Zwischenzeit nach knapp einer Stunde war ich nur 5 min hinter der Spitze. Ich konnte mein Tempo gut halten und machte in der ersten Abfahrt weitere Plätze gut. Am 2. Berg konnte ich immer noch weiter auf Druck fahren. Ich fühlte mich sehr gut, doch die ersten Krämpfe machten sich nach ca. 2 h bemerkbar…


Als ich wieder im Tal war und in Richtung Partenen fuhr, merkte ich, dass mir die Kraft so langsam ausging! Bei der Labestation auf dem Weg bat ich meinen Papa erstmals um einen Energy Drink. Ich war so fertig und versuchte nur noch irgendwie wieder Energie zu kommen. Im 3. längeren Anstieg Partenen – Kops musste ich mich immer wieder selber motivieren, mir gut zureden und mich von einer Kurve in die nächste vorarbeiten. Am Ende machten mir zusätzlich Magenkrämpfen zu schaffen, was das Weiterfahren nicht gerade vereinfachte. An der Labestation in Wirl stieg ich dann erstmals vom Rad ab. Ich war körperlich am Ende! Finishen wollte ich, ganz klar. Aber ich wusste nicht, wie sich das ausgehen sollte. Ein weiterer anstrengender Anstieg über einen Wanderweg lag noch vor mir. Ich neutralisierte meinen Mageninhalt mit Chips und Wasser. Ruhte mich kurz aus und fuhr dann wieder weiter. Es ging mir nach kurzer Zeit wieder überraschend gut, der Druck am Pedal war wieder vorhanden und ich wusste, dass ich von der Zeit her nicht wirklich schlecht unterwegs war!


In der Abfahrt über die Bielerhöhe bis nach Partenen konnte ich sogar wieder richtig viel Zeit gut machen! Danach musste ich nur noch versuchen, so schnell wie möglich bis nach Schruns zu kommen. In St. Gallenkirch konnte ich erstmals wieder auf 2 Fahrer auffahren. Wir bildeten eine Gruppe und wechselten uns mit der Windschattenarbeit ab. Einer der Fahrer wollte sich in einem Waldweg von mir absetzen und verfuhr sich schlussendlich sogar noch! Ich konnte in Schruns mit der schnellsten Dame, Tazreiter Angelika einfahren.


Schlussendlich konnte ich als gesamt 26. ins Ziel einfahren. Mein Ziel hatte ich dadurch nicht ganz erreicht, doch zufrieden war ich trotzdem, in dieser Zeit die Ziellinie überquert zu haben.

M³ 2018 ich komme